Wiebke Reerink


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Steckbrief Wiebke Reerink

  • *19.05.1979 in Bad Oldesloe
  • 1999 Abitur
  • 1999-2000 freiwilliges soziales Jahr
  • 2001-2007 Studium an der TU Dresden
  • 2008-2009 Diplomarbeit bei Lufthansa
  • seit 2009 Verkehrsingenieurin beim Luftfahrt-Bundesamt
  • seit 2010 verheiratet
  • seit 2013 Mutter einer Tochter

Mein politisches Statement

Infrastruktur

Und so wie die Familie das Rückgrat der Gesellschaft ist, so ist der ländliche Raum das Rückgrat der Metropolregionen. Ohne ein gesundes Rückgrat kann man nicht aufrecht gehen, und zurzeit wird dies in Düsseldorf leider völlig vergessen. Die Metropolregionen werden finanziell extrem unterstützt und der ländliche Raum wird schlicht weg vergessen. Und genau das geht so nicht weiter. Unser Ziel muss es sein, ein Gemeindefinanzierungsgesetz zu etablieren, welches auch und gerade den ländlichen Kommunen wieder Entwicklungsmöglichkeiten lässt. Es ist nicht die Aufgabe des Landes, über Schlüsselzuweisungen und fiktive Hebesätze die kommunalen Entwicklungsstrategien zu bewerten und zu bestrafen.

Ganz ehrlich: Wer es auf einer der Hauptverkehrsadern im Ruhrgebiet nicht schafft, eine Brücke zu sanieren, sondern sein Heil in der Installation von Schrankenanlagen sucht, der ist sicherlich nicht geeignet, die Infrastruktur eines ganzen Bundeslandes im Auge zu behalten. Aber Rot-Grün sind die Planungen von Radschnellwegen durch das Ruhrgebiet leider wichtiger, als uns im ländlichen Raum ein adäquates Straßennetz zur Verfügung zu stellen. Doch gerade im ländlichen Raum, in dem die Pendler nicht einfach auf den ÖPNV umsteigen können, da es keinen bedarfsgerechten ÖPNV gibt, ist das Auto und somit der Pendler besonders stark auf eine hervorragende Infrastruktur angewiesen. Und gerade hier brauchen wir dringend auch die Möglichkeit, da wo es nötig ist, Straßen zu sanieren und neue Umgehungstraßen zu bauen.

Der Bedarf wird in Zukunft durch den zunehmenden Schwerlastverkehr noch steigen, und schon jetzt haben wir jährliche Staus allein in Nordrhein-Westfalen auf einer Länge von fast 400.000 km. Deswegen müssen wir endlich den Investitionsstau in unsere Infrastruktur lösen, denn nur ein bisschen Kosmetik hier und da wird uns nicht vor dem drohenden Verkehrskollaps schützen, auf den wir zurasen.

Vereinbarkeit von Familie und Beruf

Die Familien sind das Rückgrat unserer Gesellschaft. Und wie beim ländlichen Raum muss auch dieser wichtige Bereich wieder mehr in den Mittelpunkt rücken. Wir haben in Deutschland sehr viel qualifiziertes Personal, das arbeiten möchte. Doch wegen einer nicht realisierbaren Vereinbarkeit von Familie und Beruf wird es diesen Menschen unnötig erschwert oder gar unmöglich gemacht, ihren Beruf sinnvoll auszuüben. Dabei ist es ganz wichtig, eben nicht ein starres Korsett an Betreuungsmöglichkeiten den Familien auf zudiktieren, sondern ein maximal flexibles und den individuellen Bedürfnissen der Familien entsprechendes Betreuungsangebot zu verwirklichen. Denn jeder sollte wählen können, welches Betreuungsangebot für sich und seine familiäre sowie berufliche Situation das Beste ist. Wir brauchen uns nur umzusehen, wie wenig Schulen eine Ferienbetreuung während der gesamten Ferienzeit anbieten. Gerade hier brauchen Familien Unterstützung! Wie soll jemand auf dem immer härter umkämpften Arbeitsmarkt bestehen, wenn für die Kinderbetreuung der gesamte Urlaub der Eltern auf die heiß begehrten Ferienwochen entfallen muss, da die Kinderbetreuung nicht anders zu realisieren ist? Und wie verschärft ist diese Situation gar für Alleinerziehende? So darf die viel propagierte Vereinbarkeit von Familie und Beruf nicht aussehen. Das muss geändert werden!



Stärkung ländlicher Raum

Viele Familien und Betriebe haben sich im ländlichen Raum angesiedelt. Die einen, weil sie für ihre Lebenssituation den nötigen Raum zum Beispiel für den Bau eines Eigenheims hier vorfinden und ihre Kinder in den Genuss der Natur gelangen, die anderen, weil der ländliche Raum Fläche für Betriebe bietet. So oder so bietet der ländliche Raum viel Lebensqualität und Potenzial für die Menschen und den Arbeitsmarkt.

Und so wie die Familie das Rückgrat der Gesellschaft ist, so ist der ländliche Raum das Rückgrat der Metropolregionen. Ohne ein gesundes Rückgrat kann man nicht aufrecht gehen, und zurzeit wird dies in Düsseldorf leider völlig vergessen. Die Metropolregionen werden finanziell extrem unterstützt und der ländliche Raum wird schlicht weg vergessen. Und genau das geht so nicht weiter. Unser Ziel muss es sein, ein Gemeindefinanzierungsgesetz zu etablieren, welches auch und gerade den ländlichen Kommunen wieder Entwicklungsmöglichkeiten lässt. Es ist nicht die Aufgabe des Landes, über Schlüsselzuweisungen und fiktive Hebesätze die kommunalen Entwicklungsstrategien zu bewerten und zu bestrafen.

Der Gipfel der Einmischung und der Degradierung unserer ländlichen Region ist es, wenn den Gemeinden die Möglichkeit genommen wird, ausreichend Gewerbeflächen oder Bauflächen auszuweisen. Niemand sollte das Recht haben, den Kommunen jedwede Entwicklungsmöglichkeit abzusprechen, nur weil sie zum Beispiel unter einer definierten Einwohnerzahl liegen. Lassen wir doch endlich wieder die Menschen selber entscheiden, wo Sie leben wollen, und nicht irgendwelche Planer in weit entfernten Büros, die die betroffenen Dörfer meist nur von der Landkarte und aus irgendwelchen Statistiken kennen.

Trauen wir unseren Dörfern und Städten im ländlichen Raum endlich wieder zu, selbst Verantwortung zu übernehmen und geben wir ihnen die Freiheit, selbst zu entscheiden, ob und wie Entwicklung stattfinden kann und soll.

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